Ein kurzes Reisebericht zum Literaturseminar „Rilke und Russland“

„Und, wie war’s?“ höre ich letzte Zeit von meinen Freunden und Bekannten, die von unserer Reise nach Moskau wussten und mich bei der Vorbereitung liebevoll unterstützt hatten. „Schön!“, kommt  mit einem breiten Lächeln eine spontane Antwort…

Neujungfrauen Kloster (ein Bild von früher, jetzt leider sieht man nur die Baugerüste, das UNESCO-Denkmal wird seit einem Jahr restauriert)

Es war schön in Moskau: das gute Frühherbstwetter, die wunderschöne Stadt mit ihren Rotbacksteinmauern und Türmen, die Kommunikation in der Gruppe, die wunderbare Mitarbeit im Literaturseminar. Für diese Mitarbeit möchte ich mich besonders bei unseren Teilnehmern bedanken: es war meine erste Erfahrung als Dozentin, das Thema „Rilke und Russland“ fand ich äußerst schwierig: mein erstes Seminar und gleich – Rilke.

Arbeit im Seminarraum des Hotels

Wir waren eine tolle Gruppe, haben uns wunderbar verstanden und viel Spaß gehabt bei den Diskussionen der Rilke-Texten, gemeinsamen Mahlzeiten und unseren täglichen Spaziergängen in der Stadt. Wir haben viel Neues über Moskau erfahren: von seiner Geschichte, Architektur und Kultur. (Ich muss zugeben, es fällt mir immer noch sehr schwer „das Moskau“ zu sagen, im russischen ist Moskau feminin, auch unsere Seminar-Protagonisten Rainer Maria Rilke und Lou Andreas-Salomé hatten von dieser Stadt wie „Mütterchen Moskau“ gesprochen, obwohl das stimmt: Mütterchen ist durch diese Endung “ -chen“ irgendwie nicht richtig feminin… schwierige deutsche Sprache).

Führung im Kreml

 

Denkmal „Kinder, Opfer der menschlichen Makel“

Wir haben viel gesehen was in jedem Reiseführen über Moskau steht und auch etwas ganz besonderes wie dieses Denkmal (oben).

Eine der 7-Schwestern: das Hochhaus auf Kotenlitscheskaja-Ufer

 

Tretyakow-Galerie

Es war ein sehr trauriger Moment im Hamburger Flughafen, als wir unser Gepäck bekamen und uns verabschieden mussten. Sechs Tage haben uns zusammen gebracht, wir waren für diese sechs Tage eine Familie.

Kitaj-Gorod. Tretjakov Projezd. Installation „Mir gefällt Moskau“

Vielen herzlichen Dank für die gemeinsame Zeit, tolle Emotionen, die wir zusammen erlebt haben, unseren Energie-Austausch, für Euren Humor und Eure Bereitschaft immer wieder etwas Neues zu entdecken!

Beenden möchte ich mit den Worten von unserem Teilnehmer Jens Knolle:
„Ich habe mich gut aufgehoben und sorgsam (aber unauffällig) geleitet gefühlt und merke jetzt nach der Rückkehr: das ist der Grund dafür, dass diese Literaturreise in mir haften bleibt und produktiv nachwirken wird.“
Sein Kommentar im Ganzen kann man in dem Beitrag „Rilke und Russland“ lesen.

Eure Reiseleiterinnen Tanja und Marina

Wir wünschen Euch allen einen schönen Herbst und bis bald!!!

Auf Wiedersehen, auf Wiederhören und auf Wiedererleben!

P.S.
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P.P.S
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Einzelzimmerwunsch

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1 Comment

  1. Für mich war diese Moskaureise rundum gelungen: alle Sehenswürdigkeiten standen irgendwie im Zusammenhang mit Rilke, die Stadt war so sauber und schön und selbst der manchmal allzu gedankenschwere Rilke erschien mir durch die neuen Russland-Erlebnisse begreifbarer.

    Für mich war natürlich besonders erfreulich, dass ich immer mal wieder Russisch lesen, hören, verstehen und sprechen konnte.

    Für mich am besten war, dass unsere Reiseleiterinnen Marina und Tanya alles so gut vorbereitet hatten, dass das Hotel nicht weit von der Metrostation und nicht weit vom Zentrum war, dass es einen Konferenzraum gab, dass wir bei unseren Ausflügen – ob gemeinsam oder in Kleingruppen – immer eine Begleiterin hatten, wenn wir wollten, dass wir aber auch auf eigene Faust losgehen konnten, und schließlich, dass sich alle so gut vertragen haben – die Kursmitglieder untereinander, die Kursleiterinnen miteinander und der Kurs mit Marina und Tanya!

    Vielen Dank!

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