Begegnungen mit dem Meister und Margarita

Mai 2018. Einen genauen Termin gibt es im Oktober 2017. Unser Kalender

Roman "Meister und Margarita"
1. Ausgabe des Romans «Meister und Margarita»

Literarische Stadtspaziergänge mit Lesungen und Literaturgesprächen in Moskau

Mir nach, Leser! Wer hat dir gesagt, es gäbe auf Erden keine wahre, treue, ewige Liebe? Man schneide dem Lügner seine gemeine Zunge ab! Mir nach, mein Leser, und nur mir, ich zeige dir eine solche Liebe!

Michail Bulgakow «Der Meister und Margarita»

 

In diesem Literaturseminar geht es um die Orte, wo die Handlung des Romans des russischen Klassikers Michail Bulgakow Der Meister und Margarita spielt.

Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine Parabel – ein russischer Faust: Das Leben in Moskau steht Kopf, in dieser Groteske um den Teufel und sein Gefolge, um Jesus und Pontius Pilatus, um einen gemütskranken Schriftsteller, der sich Meister nennt und Margarita, die Frau, die ihn liebt.

Als Bulgakows Roman «Meister und Margarita» 1966/67, fast 30 Jahre nach dem Tod des Autors, endlich erscheinen konnte, sorgte das in der Sowjetunion für ein Erdbeben. Bereits im 1968 wurde der vielleicht bekannteste russische Roman des 20. Jahrhunderts in die deutsche Sprache übersetzt.  Was ist es eigentlich? Warum liest man ihn immer noch, warum wird er neu übersetzt, verfilmt, kommt auf Theaterbühnen, in die Opern und ins Ballett? In unserem Literaturseminar werden wir versuchen gemeinsam herauszufinden was macht diesen Roman und seine Helden unsterblich und immer wieder populär.

Rilke und Russland. Eine Literaturreise nach Moskau

Literarische Spaziergänge mit Lesungen in Moskau vom 18. bis 23. September 2017 Unser Kalender

Literarische Spaziergänge mit Lesungen

L. Pasternak "R.M.Rilke in Moskau" 1928
Reiner Maria Rilke auf dem Bild vom L. Pasternak

„Als ich das erste Mal nach Russland kam, ging ich nach einem kurzen Aufenthalt im Gasthaus trotz meiner Ermüdung sofort in die Stadt. Ich traf auf dieses: in der Dämmerung ragten die riesigen Konturen einer Kirche empor, an den Seiten im Nebel zwei kleine silberne Kapellen, auf den Stufen warteten Pilger auf die Öffnung der Türen. dieser für mich ungewohnte Anblick erschütterte mich in der Tiefe: zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich ein ausdruckbares Gefühl, etwas wie «Heimgefühl» — ich fühlte mit großer Kraft die Zugehörigkeit zu etwas, mein Gott, zu etwas in dieser Welt.“
So erzählte der junge Rainer Maria Rilke von seiner ersten Russland Reise im Jahr 1899.

 

Unser Ziel: ein umfassendes und detailreiches Bild von Rilkes Verbundheit mit Russland, die der Dichter wesentlich zwei längeren Reisen nach Russland und in die Ukraine verdankte.